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2011

"Takttrieb" 

Das Tanzland Rostock im Jahre 2011 - fast 20 Jahre Tanzkurse, Wochenendworkshops, abendfüllende Tanzproduktionen, Tourneen im In- und Ausland und ganze Tanzfestivals in Rostock. Fast 20 Jahre Bewegung in den vielfältigsten Formen und Klangfarben. Das wirkt ansteckend. Unsere Bewegungsfreude geben wir inzwischen wöchentlich an ca. 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in 60 verschiedenen Tanz- und Bewegungskursen weiter. In der Openair-Performance vor, neben, unter der Nikolaikirche wirken etwa 60 Kursteilnehmer, Tanzlehrer und Choreographen mit. Zu sehen ist eine große Bandbreite an Tanzstilen wie Tanztheater, New Style, House, Hip Hop, Modern Dance, Tanzimprovisation, Jazz, kreativer Kindertanz.

24. September 2011, östliche Altstadt Rostock

 

"Lissi´s* Ball im Stall" ein Tanzstück für Kinder aus den tanzland-studios 

Urlaub auf dem Lande! Hühnereier sammeln, Pony streicheln, im Schuppen „Verstecke“ spielen und nachts in der Scheune im Heu schlafen. Ein Kindertraum! Was die Kinderreisegruppe nicht bedacht hat: jedes Jahr am 7. Mai begehen die Tiere des Bauernhofs ihren Ball im Stall. Schon in der Dämmerung bereiten sich die Tiere intensiv in gespannter Stille auf dieses Ereignis vor. Die Glühwürmchen und Fledermäuse starten zum Testflug, die Schafe wickeln ihre Locken und die Schnecken schminken ihre Häuser. Und vor Tagen schon wurden befreundete Tiere aus dem Zoo eingeladen. Nun ist es Nacht, der bunte Reigen kann beginnen, die Frösche quaken sechsstimmig das Eröffnungslied. Die Kinder in ihren Schlafsäcken auf dem Heu schrecken auf. Was ist hier los? Wie kann diese Ruhestörung beendet oder zumindest verlagert werden? Die Kinder bitten die Polizei um Hilfe. Die jedoch ist schon längst auf dem Hof! Sie sind einem Rudel Füchse auf der Spur, die ein paar Broiler beim Bauern gestohlen haben sollen. Es beginnt eine wilde Jagd und das Durcheinander ist perfekt. Gerät der Urlaub auf dem Lande zu einer Abenteuerreise auf dem Bauernhof?

* Lissi ist ein Glühwurm

Premiere: 7. Mai 2011, Theater im Stadthafen Rostock

2010

"scanning"
Ist jemand, der eine interessante Person länger als zwei Sekunden betrachtet, ein Scanner? …Kommt auf die Auflösung an. Denn wir wollen es immer genauer wissen; Neugier ist natürliches Streben und ein starker, stimulierender Antrieb, der den Menschen bis zum Mond brachte.
Neugier ist das zentrale Thema der neuen Tanzproduktion aus den „tanzland-studios“ Rostock. So wundert es nicht, dass das Stück mit einer Reise beginnt. Nicht auf den Mond, aber ein paar Kilometer weiter weg. Eine Reise ist eine schöne Sache. Sie gerät allerdings relativ schnell zur Strapaze. Die Reisenden werden sortiert, gebündelt und wieder verteilt, Durchsagen dirigieren die Protagonisten in sichere Bahnen. Das nimmt durchaus skurrile Züge an, als ein herrenloser Koffer im Raum steht. Stehenden Fußes schlägt ein tief sitzender „Kofferkomplex“ durch. Und hier beginnen die Probleme: Neugier kontra Sicherheit…
Eine andere Szene. Unsere schöne neue Welt - gemeint sind die bequemen Kommunikationsmöglichkeiten via Wellen durch die Luft, selbst vom Klo aus. Mit Neugier werden alle Register technischer Errungenschaften genutzt. Anfangs als tolle Handhabe dargestellt, verkommt sie zu einem genialen Instrument. Für Andere mit besonderen, speziellen Interessen. Ziel: die Kontrolle unserer Hirne.
Auch in den Folgeszenen riecht und schmeckt es ein wenig nach George Orwell. Kontrolle der Menschen und Medien, des gesamten gesellschaftlichen Lebens bis ins Private durch einen undurchsichtigen (unsichtbaren) Apparat, inklusive Erziehung zu willfährigen Patrioten, die mehr Angst als Vaterlandsliebe haben sollen.
Das Tanzstück „scanning“ beschreibt mit eindringlichen, mal witzigen, dann wieder magischen und herausfordernden Bildern, Verstrickungen zwischen dem Streben nach Sicherheit und grenzenloser Freiheit.


Premiere: 6. Juli 2010, 20:00 Uhr, Peter-Weiss-Haus Rostock
Inszenierung: Peter Mann
Tanz: Daria Hasse, Anne Martha Hilliger, Anastasia Imberh, Annabel Kock, Frida Maxi Krüger, Helene Nozon, Lena Perleth, Eileen Timm, Maria Zendeh

  

"Alarm in der Schule"

für 250 Kinder und Jugendliche der "tanzland-studios" das Highlight des Tanzjahres: die Aufführungen im Theater vor Eltern, Geschwistern, Omas und Opas, Freunden.

"Langeweile kann furchtbar sein!
Zum Glück geht es meinen Freunden genauso, ich bin also nicht allein. Und so dämmern wir vor uns hin, bis wir die Anderen aus der 6a bemerken. Wir beobachten sie. Sie verhalten sich etwas seltsam, so geheimnisvoll: leise und verschworen biegen sie tatsächlich in den Waldweg ein (und wir hinterher). Ist das endlich der Beginn eines Abenteuers?
Doch nicht sie finden das lang ersehnte Abenteuer, sondern das Abenteuer sie…
Schon als sie heimlich der anderen Gruppe in den Wald folgten, geschehen seltsame Dinge: sprechende Bäume, tanzende Riesentropfen? Nicht Möglich! Und wo ist die aus der 6a? Da die Schule! Und die Tür steht weit offen - die Neugier siegt. Treibt da wer sein Unwesen oder ist es die Phantasie, die kleine Plasteroboter aus dem Werkraum auferstehen, Knochenkerle aus dem Biologiekabinett tanzen und Pinsel aus der Kunstklasse wilde Formen kritzeln lässt? Das ist besser als jeder Abenteuerurlaub vom Reisebüro nebenan! Aber wehe, wenn sie die Geister nicht mehr loswerden

Premiere: 29. Mai, 10.00 und 12.00 Uhr, Großes Haus, Volkstheater Rostock

 

"Lyrik in Orange"
ein Tanzstück nach Gedichten in fünf Bildern
Freie Company des Tanztheaterprojekts Rostock

Ein in Orange getauchter Abend – ein mit Hingabe, Lust und Poesie getanztes Stück von drei Frauen.
Die Inspiration zu diesem Tanzstück gaben Gedichte und Texte von St. Zweig, H. Hesse, R. M. Rilke, T. S. Eliot und B. Hesse.
Flüstern, Tasten, Hände, Blicke entführen den Zuschauer in ein Meer aus Zärtlichkeiten: Liebkosungen ohne Worte bis hin zum Seelenschmerz.
Da ist auch die Angst, die die Tänzerinnen erfasst. Das Eingehülltsein in viele Schichten gibt Sicherheit, das Fallenlassen der Masken macht Angst. Zunehmend wird sie zu einer Kraft, mit der jede einzelne ihren Weg geht.
Sich-Suchen und Sich-Finden im Spiegelbild, Täuschungen, Geblendetsein: Wie oft sehen wir uns an? Sind selbstverliebt? Wie oft werden wir gespiegelt? Schlüpfen in andere Rollen? Und haben Spass dabei! Wir sind das Schmuckstück in unserem Leben!
Was sind Glaube, Liebe, Hoffnung? Die Reise ins Innere aber bleibt ohne klare Antworten. Die Seele beginnt vielmehr, Bilder zu murmeln, zu sprechen, zu tanzen; Der Boden gibt dabei Halt, er erdet, beruhigt, trägt.
Und dann? Drei Tänzerinnen - erst starr und leer – werden ganz durchdrungen von reingewaschenen Gedanken, tiefen Einsichten und lichten Momenten...

Premiere: 15. April 2010, 20:00 Uhr, Foyer der Hochschule für Musik und Theater Rostock
Choreographie: Andrea Krüger Bernstein
Tanz: Sabine Hilliger, Andrea Krüger Bernstein, Katrin Warncke

2009

"Störfaktor"
...das neue Jugendtanztheaterstück aus den "tanzland-studios" Rostock!
Nachts. Eine muntere Mücke umkreist meine Nase. Das Geräusch ist bekannt. Und sie scheint fähig zu Allem! Banale Ursache, große Wirkung - meine Schlafenszeit verbringe ich in wachsamer Jagd nach dem lästigen Flieger. Störung des privaten Friedens! Obgleich geschilderter Fall ein eher harmloser ist. Störfaktoren lauern überall, verfolgen, treiben überraschen uns hinterlistig. Von den großen Störungen ganz zu schweigen, die enden oft in Katastrophen.
Das neue Tanztheaterstück des Jugendtanztheater Rostock/Tanzland beschäftigt sich mit großer Tanz- und Spiellaune mit Störenfrieden, Störgeräuschen, gestörtem Hausfrieden, atmosphärischen Störungen, die allzu schnell in Zerstörung münden.

Premiere am 11. Juli 2009, 18.00 Uhr, Bühne 602 im Rostocker Stadthafen
Inszenierung/Choreographien: Peter Mann
Darsteller/Tänzer: Johanna Brosin, Anastasia Imberh, Annabel Kock, Frida Maxi Krüger, Helene Nozon, Jasmin Thesenvitz, Laureen Warncke, Steffi Witt

"Tanzglut"
Die Lehrer stressen, die Eltern nörgeln, der kleine Bruder nervt – Hausaufgaben, Hausarrest, Haustyrann. Die Freundin hat ‘nen anderen, der beste Freund ‘ne neue, keiner ist für dich da – Traurigkeit, Trostlosigkeit, Einsamkeit. ICH GEH TANZEN!!!
Was als Frustkompensation beginnt, endet dann unvermittelt auf der Bühne - als Tanztheaterstücke. Fünf tanzende Jugendgruppen aus den „tanzland-studios“ Rostock zeigen ihre neuesten Kreationen: zwei größere und fünf kleinere Stücke.
"Zapping"-Gruppe: movin´
"Battle"-Gruppe: showstoppin`
"sunrise, sunset"- Gruppe: electric flyers
"Putzerfische"-Jugendtanztheater Rostock
"Alb"-Gruppe: jumpin´flash

Premiere am 2. Juli 2009, 18.00 Uhr, Bühne 602 im Rostocker Stadthafene
Choreographien: Peter Mann, Katja Schröder, Eric Steinbacher
es tanzten die Jugendgruppen und das Jugendtanztheater Rostock


"Was macht Wölfen große Angst / ...und dann ist Wochenende"
„Was macht Wölfen große Angst“:
Voll Übermut toben drei kleine Schweinchen durch ihr Zimmer und lassen die Bettfedern tanzen. Die Mutter, voller Wut, verweist die drei Tobeexperten des Hauses.
Draußen im dunklen Wald verlässt der Mut die Schweinchen. Dunkle Gestalten gibt es hier. Gemeinsam mit den Tieren des Waldes versuchen sie etwas zu finden, was den Wölfen große Angst bereitet. Ob die kleine Gemeinschaft Angst verbreiten kann und warum auch die Mutter plötzlich in Gefahr gerät, dass wollen wir mit den Kindern herausfinden.
„…und dann ist Wochenende!“:
Chaotisch beginnt die Woche, ein Hindernislauf im Einkaufszentrum artet (zu einer Weltmeisterschaft im Shopping und zu einem Kampf um den ersten Platz in der endlosen Schnäppchenschlange aus. Doch das soll sich bald ändern. Ein gewaltiger Regenguss stoppt den Schulweg an der Bushaltestelle, der Kampf mit den Regenschirmen und Gummistiefeln beginnt, Tanz-Frösche vollführen ein neuartiges Hüpfballett. Und kaum ist dieser ungewöhnliche Tag vergangen, warten die nächsten mit besonderen Ereignissen auf: Putzteufel stürmen mit einer Schrubberperkussion die Bühne, nachdem kunterbunte Dominosteine durcheinander purzeln (und mitten im Weg liegen!), ein Tag steht ganz im Zeichen eines Umzugs, ein besinnlicher Ruhe-, Lese- und Freundinnentag wird eingelegt; plötzlich hat keiner mehr den Durchblick - Brillen müssen her! - bis ein etwas unheimlicher Tag die Woche mit Zauberei beschließt. 

Vorstellungen im Theater im Stadthafen Rostock am 28. und 29. März 2009
mit 250 Kindern und Jugendlichen der "tanzland-Klassen"
Choreographien und Inszenierung: Yvonne Blumenthal, Andrea Krüger, Peter Mann, Melanie Radow, Katja Schröder, Eric Steinbacher

2008

"Die Hatz"
Das ist der kalte Entzug! Es gibt Tage, an denen aber auch alles schief, oder besser kaputt geht. Der Computer stürzt zum dritten Mal innerhalb einer Stunde ab. Die Kette springt vom Rad als ich versuche ein Ersatzakku für mein defektes Handy zu besorgen. Beim Relaxversuch verschmort aus unerfindlichen Gründen mein innovativer Milchschäumer. Die Welt geht unter! Im strengen Glauben an Technik und Fortschritt bleibt unter seelischer Qual festzustellen, dass es gut wäre zu wissen, wie unser kleines Leben auch ohne Bit und Byte funktionieren kann. Und die Technik schweigt... Schneller, Weiter, Höher und von dort ins Abseits? Früher starben die meisten Menschen im Bett; heute vorm Computer. Auch die Vorstellung, dass Liebe nur noch im Live-Stream gemacht (werden) wird, klingt ziemlich unerotisch. Daher unser getanzter Vorschlag: zurück zu den Wurzeln! Erdhöhle, Lagerfeuer, Wildschweinfell als Schuluniform.
Das Neue Tanztheaterstück des Jugendtanztheaters „electric fact“ seziert mit großer Freude, Spiel- und Tanzlust unsere Abhängigkeit von den „technischen Errungenschaften der Menschheit“. (Die sollen ja das Leben einfacher machen. Ja, aber machen sie es auch sinnvoller?)

Premiere war am 27. Juni 2008 in der Bühne 602 im Rostocker Stadthafen

Inszenierung: Peter Mann
Darsteller/Tänzer: Johanna Brosin, Nora Hase, Anastasia Imberh, Annabel Kock, Emilie Körber, Frida Maxi Krüger, Daniel Leingang, Helene Nozon, Tanja Schramma, Tom Schulze-Wollgast, Jasmin Thesenvitz, Janis Warncke, Laureen Warncke, Steffi Witt
Choreographien: "electric fact", Peter Mann, Hans van Manen

 

"Hausmaus Gertrud"
Hausmaus Gertrud mitsamt ihrer Mäusekinder hat ein Problem. Auf ihrem Sommersitz - dem Maisfeld - sollen Wohnungen für Menschen gebaut werden. Somit ist Gertrud auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Auf Vermittlung des Mondes und seiner Sterne dürfen Gertrud und Kinder in ein Rostocker Reihenendhaus bei Familie Veld einziehen. So weit so gut.
Beide Parteien hatten wohl nicht ahnen können, was in einer solchen Wohngemeinschaft alles passieren kann.
Zumal die Kinder der Velds die unmögliche Angewohnheit haben, die Cornflakestüte ständig an einen anderen Ort zu stellen, MTV mit 30 Dezibel Aufschlag zu schauen (immer, wenn Mutter Veld auf Arbeit ist!) und Maus Gertrud und Kinder es nicht lassen können, als Frühsport durch Käselöcher zu springen. Da reiben sich unterschiedliche Lebensgewohnhei-ten, bis es zur Fast-Katastrophe kommt. Sogar der Schornstein und die Holzscheite haben genug und ziehen aus...Aber was ist mit der geheimnisvollen Gartenpfütze, hat sie nicht gerade gesprochen? Wohnt da wer in der wässrigen Tiefe? Wieso verschwinden immer wieder kleine Gegenstände und Spielzeug und dann noch die große Uhr in dem Luch?
Gemeinsam müssen die Kinder Veld und die Mausefamilie um ihr Überleben kämpfen und werden so doch noch Freunde.

Premiere und Vorstellungen am 26. und 27. April 2008 im Theater im Stadthafen Rostock

Choreographien und Inszenierung: Melanie Radow, Andrea Krüger, Yvonne Blumenthal, Katja Schröder, Peter MannDarsteller: 190 Kinder und Jugendliche aus den Gruppen der "tanzland-studios"

 

"weißes land"
Wenn Kunst Politik macht. Wenn Politik Kunst macht. Im Ringen um die Macht verlieren die Akteure ihren Blick auf die Politik. Gefährlich und halsbrecherisch, wenn es sich um eine Diktatur handelt, die unberechenbar mit Willkür und durch Zufall regiert.
Tanzkunst, bescheiden, filigran, oft im Schatten der anderen Künste und oft genug androgyn tritt in den Spot, wenn das Wort, das Bild, die Musik nicht mehr reicht, und Körperlichkeit Nähe schaffen kann. Begriffe wie Gemeinschaft, Tanz als Feier und die Vision der Schaffung eines „Vollmenschen“ durch Tanz war die Schnittstelle mit den Ideen der Nationalsozialisten. Die Folge: eine politische Aufladung des Tanzes.
Laban und Wigman, zwei Ausdruckstänzer, die in Deutschland auch während des Nationalsozialismus lebten und arbeiteten, rangen um den Führungsanspruch ihrer Tanzideen. Bis Willkür und Zufall sie zu Fall brachten. Und Palucca? Warum blieb sie in Deutschland? War sie hier sicher? War es der Titel der ersten deutschen Tänzerin?
„weißes land“ ist ein Tanzabend und eine Auseinandersetzung gleichermaßen. Weniger als geschichtliche Ausarbeitung oder gar getanzte Biographien, vielmehr als ein subtiler Grenzgang, mit Hilfe der Politik die eigene Kunst zu stärken. Und als Balancespiel des Dreiklangs Tanz, Macht und Politik. Denn ab wann und wodurch verliert in diesem Kraftfeld Weiß seine Unschuld und wird Dunkel?

Inszenierung: Melanie Radow

Choreographien: Melanie Radow, Peter Mann, Andrea KrügerTänzer: Melanie Radow, Andrea Krüger, Peter Mann, Yvonne Blumenthal, Sabine Hilliger, Katrin Warncke, Cordula Huhn, Steffi Witt, Susanne Kreft

Premiere: 25. Januar 2008, Bühne 602, Rostock